Amazon Supply: Blaupause für den B2B Handel

SmallParts Inc. wurde 2005 in die Amazon Familie aufgenommen. Aktuell ist der Zukauf als Amazon Supply (jetzt Amazon Business) bekannt. Dereinst soll die Plattform als eine innovative Erweiterung des traditionellen Großhandels etabliert werden.

In den vergangenen sieben Jahren wurden Service und Auswahl stetig verbessert und erweitert. Heute ist Amazon Supply (zwar immer noch im Beta Stadium) (jetzt Amazon Business) weit über den ursprünglichen Fokus auf Schläuche, Einzelteile und Verbindungselemente für die medizinische Versorgung und industrielle Forschung hinausgewachsen.

Amazon Supply: Tradition und Verantwortung

Der Name Amazon Supply (jetzt Amazon Business) soll verdeutlichen, dass die Produktauswahl groß ist und der Fokus auf einer Tradition verantwortungsbewusst hergestellter Produkte für Unternehmen, Forschung und Wissenschaft beruht. Letztlich nutzte Amazon früh die Chance, mehr über seine B2B Kunden zu lernen und hat in diesem Bereich einen mehr als deutlichen Vorsprung.

Trotz einer ohnehin geringen Marge im B2B Bereich, schafft es der Amazon Ableger dennoch stets 25 % unter den Preisen der Konkurrenz für gewöhnliche Produkte zu bleiben. Auf diese Weise hat man es in nur wenigen Jahren geschafft, den Platzhirsch Grainger (US) zu schlagen.

Preiswettbewerb, für Händler seit jeher Normalität, wird für Hersteller und Industrie an Bedeutung gewinnen. Mit dem Angebot exklusiver und komplexer Produkte, verbunden mit adäquater Logistik, ist man zumindest auf dem richtigen Weg.

Für alle anderen gilt, zuschauen, wie der Produktkatalog des Amazon Ablegers wächst, bei Preisen, die mehr als konkurrenzfähig sind.

Nicht zuletzt trägt Amazon Supply (jetzt Amazon Business) durch seine breite Aufstellung im Sortiment auch dazu bei, Preistransparenz im B2B Bereich herzustellen. Oft können große Preisunterschiede bei identischen Produkten recherchiert werden.

Screenshot: Amazon Supply (US). Quelle: Amazonsupply.com (Website nicht mehr erreichbar)
Screenshot: Amazon Supply (US).
Quelle: Amazonsupply.com
(Website nicht mehr erreichbar)

Was ist also zu tun? Einfache Patentrezepte existieren im komplexen E-Commerce Umfeld nicht, das sollte klar sein. Die Losung kann nicht lauten, dann machen wir eben mal E-Commerce.

Das Motto muss daher vielmehr lauten: Dieser Weg ist eine Herausforderung, denn die Umsetzung bleibt komplex, mühevoll und schwer.

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Seit 2014 trägt das Centrum für Digitales Handeln (CfDH) mit seinem Gründer Alexander Dominguez dazu bei, das Geschäft von Unternehmen im digitalen Umfeld einfacher zu gestalten.

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