5 Tipps zur Steigerung Ihrer E-Commerce Verkäufe am Muttertag.

Zuletzt aktualisiert am 18. Oktober 2018 um 11:41

Die Verkäufe am Muttertag sind gewiss nicht so lukrativ wie zu Ostern oder über Weihnachten.

Der Muttertag kann jedoch eine großartige Chance darstellen, Ihre Produkte neuen Kunden zu präsentieren, und zwar zu einer überraschenden Jahreszeit – verbunden mit einer sinnvollen Botschaft.

Genauso, wie sich unser Verhältnis zu unseren Müttern, Großmüttern, Tanten, Schwestern (Sie wählen bitte selbst) wandelt, ebenso verändern sich die Geschenke, nach denen Kunden zu bestimmten Anlässen suchen. Und gerade deshalb liegen hier so viele Chancen für Marken und Hersteller aller Größen und Kategorien, Kunden auf der Suche nach Geschenken zu erreichen.

Muttertag und E-Commerce.

Wahrscheinlich haben Sie bereits einen brillanten Schlachtplan in der Schublade. Aber für den Fall, dass Ihre Strategie noch etwas Schwung vertragen kann, liste ich Ihnen 5 Tipps auf, mit denen Sie Kunden am Muttertag erreichen könnten.

1. Marketplaces arbeiten für Sie.

Versetzten Sie sich in Ihre Kunden, um zu verstehen, wie sie nach dem perfekten Geschenk für den Muttertag suchen. Zunächst haben sie vielleicht keine klare Vorstellung von dem, was sie suchen. Vielleicht beginnen sie ihre Suche mit Suchanfragen wie [Geschenk Muttertag] oder [ausgefallenes Geschenk zum Muttertag]. Obgleich das Bieten auf generische Suchbegriffe wie [Muttertag] Ihr Marketingbudget stark belasten könnte, gibt es andere Wege, am Beginn der Suchergebnissites (SERPs) zu erscheinen.

Auch zum Muttertag: 55 % der Verbraucher beginnen auf Amazon, wenn sie Produkte online suchen. Quelle: bloomreach.com

Auch zum Muttertag:
55 % der Verbraucher beginnen auf Amazon,
wenn sie Produkte online suchen.
Quelle: bloomreach.com

Eine Idee: Wenn Sie das Bieten auf generische Suchbegriffe in Betracht ziehen, dann denken Sie über Suchtextanzeigen hinaus. Marketplaces könnten ein effektiver Kanal sein, um Ihre Produkte und/oder Ihre Marke am Beginn von SERPs anzuzeigen, ohne dass Sie sich über zu hohe Gebote auf Suchbegriffe sorgen müssten. Tatsächlich berichtet Bloomreach, dass 55 % aller Produktsuchen auf Amazon beginnen, und der Rest auf allen anderen Suchmaschinen. Titel und Untertitel sind ein guter Marketing-Raum auf eBay. Und die Suchbegriff-Felder (Seller Central) bzw. Subject-Keywords (Vendor Central) gestatten auf Amazon großartige Möglichkeiten von diesen generischen Termen zu profitieren. Amazon bietet zudem in machen Kategorien ein Feld Anlass. Dort könnten Sie Muttertag als eine Option wählen.

2. Denken Sie auf Sozialen Medien visuell.

Um Inspirationen für Geschenkideen zu erhalten, starten Kunden ihre Suche oft auf Sozialen Medien. Visuell basierte Plattformen wie bspw. Pinterest oder Instagram, sind in hohem Maße eingängige Werkzeuge für Kunden, um einen schnellen Eindruck von Produkten zu erhalten, sei es nun von Freunden oder von Marken und Herstellern. Facebook liefert jedoch mit Abstand das höchste Volumen an Datenverkehr zu Websites (Referral-Traffic).

Wie können Sie als Marke oder Hersteller sicherstellen, dass Sie von Sozialen Medien am Muttertag profitieren? Neben dem offensichtlichen (Sie möchten in hochwertige Bilder investieren, damit Nutzer liken und teilen), beginnen Sie bspw. mit der Erkundung von Rich Pins bei Pinterest. Zugang zu Rich Pins erhalten Sie als Marke oder Hersteller über ein kostenloses Pinterest Business-Konto. Rich Pins für Produkte erlauben es Ihnen bspw. Details wie Preis, Verfügbarkeit und Bezugsquellen in einem Pin zu kommunizieren.

3. Treten Sie aus der Masse hervor.

Wenn Sie Ihre Produkte noch nicht bei Google Shopping via Product Listing Ads bewerben, könnte jetzt ein guter Zeitpunkt für den Start sein. Aber selbst wenn Sie bereits dabei sind, kann es ein äußerst schwieriges Feld sein. Um Ihren Produkten einen Vorteil zu verschaffen, erwägen Sie den Einsatz von Google Merchant Promotions. Diese kostenlose Funktion gestattet es Ihnen, Informationen zu laufenden Angeboten oder Aktionen zu kommunizieren, bspw. [15 % Rabatt auf ausgewählte Geschenke zum Muttertag] oder [5 EUR Nachlass auf alle Blumenarrangements zum Muttertag].

4. Werben Sie auf Amazon (selbst wenn Sie dort nicht verkaufen).

Sind Sie auf der Suche nach einem Verkaufsschub auf Amazon? Dann testen Sie die Amazon-Werbeplattformen. Amazon Sponsored Products (Gesponserte Produkte) sind suchbegriffbasierte Anzeigen, die Amazon-Kunden direkt auf Ihre Amazon-Produktdetailsites (PDP, Product Detail Page) leiten. Diese Anzeigen sind ideal, wenn Ihre Produkte bereits Verkäufe generieren. Oder wenn Ihre Produkte etwas mehr Sichtbarkeit benötigen und zusätzliche Verkäufe gewünscht sind.

Amazon Media Group: Führen Sie Kunden zum Muttertag auf Ihre Website. Quelle: amazon.com

Amazon Media Group:
Führen Sie Kunden zum Muttertag auf Ihre Website.
Quelle: amazon.com

Andererseits sind Product Display Ads (Produktanzeigen), produkt-, kategorie- bzw. interessenbasiert. Amazon-Kunden mit bestimmten Interessen bzw. wenn sie aktiv nach entsprechenden Produkten suchen, könnten auf Ihre Produktanzeige klicken und zu Ihrer PDP geleitet werden. Und wenn Sie Ihre Produkte nicht auf Amazon verkaufen, könnten Sie die Angebote der Amazon Media Group in Erwägung ziehen, um Kunden auf Ihre Websites zu führen.

5. Schauen Sie auf Long Tails.

Sobald Kunden eine Idee davon haben, was sie kaufen möchten, sind ihre Anfragen auf Suchmaschinen tendenziell spezifischer. Beispielsweise könnte sich die generische Suchanfrage aus Tipp 1 [ausgefallenes Geschenk zum Muttertag] hin zu [Bilderrahmen mit Gravur Silber 9×13] spezifizieren. An dieser Stelle im Einkaufszyklus möchten Sie sicherstellen, auf die richtigen und spezifischen Terme zu bieten, die Ihr Produkt im Detail beschreiben.

Leichter gesagt als getan, oder? Die gute Nachricht ist, dass Long Tail-Suchbegriffe in der Regel kostengünstiger sind als die generischen, allgemeinen Suchbegriffe. Aber Sie sind möglicherweise dennoch mit zu vielen Suchbegriffkombinationen konfrontiert, die lediglich ein einzelnes Ihrer Produkte beschreiben. Ich möchte nicht zu laut in mein eigenes Nebelhorn blasen. Aber ich kann Ihnen helfen, Zeit und Energie zu sparen, damit Sie all diese wesentlichen Long Tail-Terme in Ihrem Inventar finden, organisieren und aktualisieren.

6. Extra-Tipp! Optimieren Sie auf saisonale Suchbegriffe.

Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Produkttitel und Produktbeschreibungen optimieren, ist es wahrscheinlicher, dass Ihre Produkte organisch für saisonale Suchbegriffe ganz oben auf den SERPs auftauchen.

Und damit Ihre Verkäufe zum Muttertag herzlich gut zu Ihnen sind, folgen hier noch ein paar wertvolle Hinweise, die Ihnen helfen könnten, die Position Ihrer Produkte auf den Amazon-SERPs zu verbessern:

  • Kategorisieren Sie Ihre Produkte so richtig und so spezifisch wie nur irgend möglich.
  • Hinterlegen Sie die korrekten Terme in den Feldern für Suchbegriffe.
  • Optimieren Sie zuerst Ihre Produkttitel und stellen Sie sicher, dass sie die grundlegenden Elemente wie Produkttyp, Marke und Packungsgröße enthalten.
  • Beziehen Sie Suchbegriffe wie [Muttertag] strategisch in Ihre Produktbeschreibungen, Bullet Points und Amazon A+ EMCs (bzw. EBCs) ein.

Zum Schluss.

5 Tipps, wie Sie zum Muttertag auf Amazon gewinnen.

Nicht nur, dass diese Tipps Ihnen helfen könnten, Ihre Produkte zum Muttertag vor die Augen vieler neuer Kunden zu bringen. Diese Hinweise könnten bestenfalls der Teil einer weiteren Schatzkarte Ihrer langfristigen E-Commerce-Strategie sein. Schließlich lauert der nächste Feiertag bereits kurz hinter dem Horizont.

Sie können hierzu auch die spezifischen Hilfen bei Amazon zu Rate ziehen. Loggen Sie sich dazu bitte in Ihr AVC-Konto ein, navigieren zum Ressourcenzentrum (Resource Center) und prüfen dort die Dokumentationen im Abschnitt Verkaufen (Selling your Products). Oder Sie benutzen die Hilfe bei Amazon Marketing Services (AMS), dort finden Sie alle Richtlinien, die Sie berücksichtigen müssen.

Für weitere Tipps, wie Sie Ihre Produktverkäufe nicht nur am Muttertag in Schwung bringen, freue ich mich, von Ihnen zu hören. Nutzen Sie bitte gleichfalls die verschiedenen Hilfen der einzelnen Angebote und informieren Sie sich eingehend, bevor Sie Ihre Kampagnen starten.

Werbung schalten ist kinderleicht. Effektive Werbung zu schalten, benötigt Zeit, intensive Forschung sowie fortlaufende Betreuung und Prüfung der Ergebnisse.

Was ist Ihr Tipp, Verkäufe am Muttertag zu steigern?


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