Konsumgüter Unternehmen steigern E-Commerce Wachstum

Während die meisten Produktkategorien in den letzten Jahren einen rasanten Umsatz im E-Commerce verzeichneten, befanden sich Konsumgüter (FMCG) auf einem subtileren Wachstumspfad. Zumindest bis zum Beginn der Corona-Situation im Frühjahr des vergangenen Jahres war dies der Fall.

Abgesehen von den außergewöhnlichen Herausforderungen, wie sie die Corona-Situation diktiert, glauben wir bei CfDH, dass es darüber hinaus noch viel ungenutztes Marktpotenzial gibt. Hier folgen 5 Möglichkeiten, wie Sie das E-Commerce Wachstum Ihres Konsumgüter Unternehmens dieses Jahr weiter vorantreiben könnten.

5 Möglichkeiten zur Steigerung des E-Commerce Wachstums von Konsumgüter Unternehmen

1. Direct to Consumer mit Konsumgütern

Wir erinnern uns alle die Mondelez OREO Kampagne, bei der Konsumenten ihre OREO-Verpackungen Online anpassen und nach Hause liefern lassen konnten. Im Gedächtnis ist ebenfalls die Übernahme des Dollar Shave Club für 1 Milliarde US-Dollar durch Unilever.

Dies sind nur einige bekanntere Beispiele für Initiativen im Sektor Direct to Consumer (D2C). Es ist offensichtlich, dass Konsumgüter Unternehmen durch die Entwicklung eigener Angebote oder Zukäufe nach Wegen suchen, in direkten Kontakt mit den Konsumenten zu treten. Und tatsächlich gibt es dafür mehrere gute Gründe.

Erwartungen der Konsumenten

Eines vorweg, es dreht sich alles um den Konsumenten. Sie werden seit jeher stets anspruchsvoller, und das wird sich voraussichtlich auch so schnell nicht ändern. Beim Kauf von Produkten erwartet der Konsument folglich:

  • Komfort,
  • Personalisierung,
  • Erreichbarkeit sowie ein
  • erstklassiges digitales Erlebnis.

Darüber hinaus erwarten Konsumenten, dass Konsumgüterhersteller in ihrem bevorzugten Tonfall direkt mit ihnen sprechen. Und einige Konsumgüter Unternehmen als Spezialisten des Vertical Commerce wie etwa Casper, LOLA oder Harry’s machen das neben Anderen sehr gut.

Folglich wächst der Druck auf die großen multinationalen Konsumgüterhersteller, hier nachzuziehen bzw. dem etwas entgegenzusetzten.

Konsumgüter Gewinne unter Druck

Die derzeitige Dynamik im physischen Einzelhandelsgeschäft setzt Konsumgüter Unternehmen weiter unter Druck. Und dass die Corona-Situation diese Entwicklung beschleunigt, ist ein weiterer Druckpunkt.

Wenn Konsumenten Lebensmittelgeschäfte in ihrem Nahbereich aufsuchen, sind dort Regalflächen knapp und wertvoll. Außerdem führen die großen Einzelhändler immer mehr Handelsmarken ein. Und die Discounter drücken ihrerseits das Gesamtpreisniveau entsprechend nach unten.

Damit geraten die Gewinne der Konsumgüter Unternehmen folglich unter permanenten Druck. Daher scheint es für viele Konsumgüterhersteller eine logische Option, den Mittelsmann auszuschalten und direkt zu den Konsumenten zu gehen. In der Folge könnten Konsumgüter Unternehmen ihre Margen gesund und profitabel halten.

2. Fokussierung auf Marketplaces

Online Marketplaces wie Amazon, eBay oder Alibaba bleiben auch 2021 die wichtigsten Kanäle für das Wachstum von Konsumgüter Unternehmen.

In seinem jüngsten Finanzbericht weist Amazon für das dritte Quartal 2020 einen Umsatz von 96,1 Mrd. USD aus. Dies bedeutet eine Steigerung von 37,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wichtiger ist jedoch, dass bereits das vierte Jahr in Folge die Abwicklung von mehr als 50 Prozent aller verkauften Artikel auf dem Amazon Marketplace durch unabhängige Händler erfolgte.

Amazon: Drittanbieter Verkäufe Konsumgüter (% verkaufte Einheiten)

Kein Wunder also, dass traditionelle Einzelhändler wie etwa Rewe oder Tesco ihre Long Tail Produktpalette erweitern und liebend gern ein Marketplace sein wollen.

Konsumenten bevorzugen Online Marketplaces, weil sie hier reibungslos Artikel verschiedener Konsumgüterhersteller kaufen können. Dort finden sie alles, was sie benötigen, vereint an einem Ort.

Darüber hinaus bietet der Amazon Marketplace in der Regel:

  • komfortable Lieferoptionen sowie einen
  • erstklassigen Kundenservice.

Damit steigert der Amazon Marketplace zum einen die Kundenzufriedenheit und zum anderen die Loyalität der Konsumenten gegenüber der eigenen Marke.

3. Erfassen von Daten im E-Commerce

Wollen Sie als FMCG Unternehmen im E-Commerce gewinnen, sollten Sie konstant Daten zur Produktleistung erheben und überwachen. Extrahieren Sie neue Erkenntnisse und testen Varianten Ihres Produktangebotes.

Behalten Sie stets Ihre Mitbewerber im Auge, um hier nicht ins Hintertreffen zu geraten. Der regelmäßige Zugriff auf diese Daten könnte schwierig sein und eine Kombination von Methoden erfordern.

Aufbau von Beziehungen zu Händlern

Für Konsumgüter Unternehmen ist der Zugang zu Daten über Marketplaces hinweg von zentraler Bedeutung. Umfassende Daten helfen Konsumgüterherstellern, relevante Erkenntnisse über die eigenen Angebote zu gewinnen. Folglich könnten Sie erkennen, welche Produkte und Programme tatsächlich zu einer Steigerung beim Umsatz führen.

Da diese Daten bei den Betreibern der Marketplaces liegen, müssen Konsumgüter Unternehmen sich darauf konzentrieren, hier eine Beziehung aufzubauen (oder so ähnlich). Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, zunehmend in Spezialisten für Online und E-Commerce zu investieren, die auf engem Kurs mit Online Marketplaces arbeiten.

Maßnahmen koordinieren

Durch die Koordination von Maßnahmen mit den Marketplaces können Konsumgüter Unternehmen Online Produktwerbung effektiver durchführen. Folglich sind Angebote auf verschiedene Segmente der Konsumenten maßschneiderbar.

Beispielsweise können Konsumgüterhersteller und Einzelhändler zusammenarbeiten, um Push-Benachrichtigungen an Verbraucher zu senden. Dies geschähe, während sie Online auf dem Marketplace surfen, basierend auf dem Warenkorbinhalt und Einkaufsverlauf. Folglich wäre ein Verkauf verwandter Markenprodukte förderbar.

Partnerschaft mit Datenunternehmen

Die Zusammenarbeit mit Datenunternehmen, ist eine weitere Möglichkeit, auf einen erheblichen Teil der Daten über Ihre Produkte auf den Marketplaces zuzugreifen.

Geschäftsanalytik (Business Intelligence, BI) zu Produktauffindbarkeit, Produktinhaltsqualität, nicht vorrätigen Produkten (OOS, Out Of Stock), wettbewerbsfähigen Preisen und meistverkauften Produkten ist für Unternehmen, die bereit sind, darauf zu reagieren, ebenso wertvoll wie Gold.

Beispielsweise ist es für Unternehmen, die für ihre Produkte eine Titelrichtlinie festgelegt haben, äußerst zeitaufwändig, zu überwachen, ob jeder ihrer Händler die gesetzten Anforderungen erfüllt. Bei CfDH können Sie diesen Prozess abonnieren und eine Menge Zeit und Geld sparen.

Konsumgüter D2C-Daten nicht ungenutzt lassen

Schließlich sollten Unternehmen, die ihre eigenen Websites im E-Commerce entwickeln, die verfügbaren Daten nutzen. Etwa um die Personalisierung und Anpassung ihrer Angebote voranzutreiben. Gleichfalls könnten Sie sich darauf konzentrieren, neue Produkte zu testen, um neue Wachstumschancen zu finden.

4. Konsumgüter E-Commerce Marketing perfektionieren

Wie im traditionellen Einzelhandel erfordert E-Commerce einen enormen Aufwand. Unterstützen Sie den Konsumenten bei der Suche nach Ihren Produkten und helfen bei der Bildung einer informierten Kaufentscheidung.

Lassen Sie Ihre Produkte perfekt aussehen

Die meisten FMCG Verkäufe finden nach wie vor beim traditionellen Einzelhändler statt. Dennoch sollte es eine der obersten Prioritäten für Konsumgüterhersteller sein, die Grenzen perfekter Produktdetailsites über Marketplaces hinweg zu verfolgen.

Anschließend könnte eine Steigerung des Umsatzes stehen. Moderne Konsumenten erwarten nichts weniger, als von Ihren Inhalten begeistert zu sein. Folglich müssen Sie zwingend reichhaltige Produktinhalte vorhalten.

Sie könnten sich um Ihre Produktdetailsites kümmern, indem Sie Marketplaces hochwertige Produktbilder und -videos sowie einzigartige und suchbegriffoptimierte Textinhalte bereitstellen. Ein Unternehmen wie CfDH könnte diesen Prozess schnell und effizient gestalten.

Bessere Positionierungen

Um im E-Commerce zu gewinnen, ist es auch wichtig, mit Marketplaces zu verhandeln, um erstklassigen digitalen Raum auf der Website zu erhalten.

Unabhängig davon, wo Ihr Produkt auftaucht, ob nun in den Empfehlungen für den nächstbesten Kauf, in den Favoritenlisten oder in gebündelten Angeboten ist gleichgültig.

Als Konsumgüterhersteller sollten Sie unermüdlich daran arbeiten, dass Ihre Produkte vor die Augen der Verbraucher treten können.

Social Media nutzen

Als Konsumgüterhersteller sollten Sie nicht versäumen, Ihre Produkte im Gespräch zu halten und die Auffindbarkeit zu fördern. Präsenz in den Sozialen Medien könnte hier der Schlüssel sein.

Die Menschen haben sich stets nach vertrauenswürdigen Empfehlungen aus ihren Netzwerken gerichtet. Und dies gilt folglich auch für das heutzutage digitale Zeitalter. Sie könnten beispielsweise die Vermarktung auf einschlägigen Plattformen wie etwa YouTube starten.

5. Programmatischen Handel Anzapfen

Je nachdem welche Studie man bemüht, könnten bis 2025 weltweit 41,6 Milliarden Geräte an das Internet angeschlossen sein.

Die bevorstehende Welle aus dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) oder verbundenen Heimgeräten, die Verbraucherdaten sammeln und übertragen können, löst bereits heftige Diskussionen unter Einzelhandelsexperten aus.

Verbraucher starten mit Konsumgütern

Eine Untersuchung von Salmon ergab, dass 57 % der Verbraucher bereit für den automatisierten Einkauf wären.

Dies deutet darauf hin, dass Verbraucher, die E-Commerce aufgrund seiner Vorteile, einschließlich Zeitersparnis, Komfort und Vergnügen, nutzen, bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen und ihre Einkaufsroutinen vollständig zu automatisieren.

Laut Salmon werden FMCG Produktkategorien wie Haushaltswaren (54 %), Lebensmittel und Getränke (54 %) sowie Schönheits-, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte (34 %) vermutlich als erste in diese programmatischen Schleifen via E-Commerce aufgenommen.

Konsumgüter Unternehmen testen bereits

Auch wenn automatisches Einkaufen noch weit davon entfernt ist, ein Massenphänomen zu sein, sollten sich Konsumgüterhersteller nicht zu untätig bleiben.

Wir haben bereits Beispiele von Unternehmen gesehen, die erfolgreich vernetzte Heimgeräte eingeführt haben, um ihre Produktverkäufe zu steigern.

Zum Beispiel hat Amazon seine Dash Buttons eingeführt. Mittlerweile hat Amazon diese Buttons bereits zu virtuellen Schaltflächen umfunktioniert. Verbunden sind diese Schaltflächen mit dem Amazon-Konto der Verbraucher.

Folglich sind Konsumgüter wie Waschmittel oder Reinigungsprodukte mit einem einzigen Fingertipp auf eine Schaltfläche geordert.

Oder Nestlé, mit seiner Nespresso Kaffeemaschine Prodigio, die eine Verbindung zu einer App auf dem Smartphone des Verbrauchers herstellt.

Die Nespresso Prodigio zählt, wie viele Kapseln verwendet wurden, und warnt den Verbraucher, wenn die Kapseln zur Neige gehen. Anschließend bietet die App eine One-Touch-Nachbestellungsschaltfläche.

Zum Schluss

Konsumgüter Unternehmen steigern Amazon Wachstum

Bei CfDH unterstützen wir Sie dabei, Produktinhalte auf Websites von Einzelhändlern zu verteilen, zu optimieren und zu verwalten. Folglich könnten Sie Verkäufe und Effizienz Online steigern.

Haben Sie Fragen zu diesem Beitrag oder anderen Themen? Nehmen Sie Kontakt auf und schildern, für welche Herausforderung Sie eine qualifizierte Entscheidung finden müssen.

Wie lautet Ihr Hinweis zur Steigerung des Konsumgüter Amazon Wachstums?

Alexander hilft Marken, das Beste aus ihrer Geschäftsbeziehung mit #Amazon herauszuholen.

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