Wie Sie Ihre Strategie Produktinhalte in 4 Schritten vereinfachen

Die Produktinhalte Ihrer Produktdetailsites (Product Detail Page, PDP) auf Amazon perfekt einzustellen, kann schwierig erscheinen. Möglicherweise verkaufen Sie Tausende von Artikeln in unterschiedlichen Kategorien und an völlig unterschiedliche Einzelhandelspartner.

Wie könnten Sie also mit begrenzten Ressourcen und limitierten Budgets all diese Produktinhalte visuell und textlich perfekt einstellen? Die einfache Antwort hierzu lautet: Das können Sie vermutlich nicht. Markenkonsistente Produktinhalte sind zwar ideal, aber für die meisten Marken einfach nicht praktikabel.

Daher empfehle ich Ihnen heute einen vierstufigen Prozess. Mit Blick auf Ihre Produktinhalte könnte dieser Prozess Sie in die Lage versetzen, fokussierter und effizienter zu arbeiten.

1. Produkte priorisieren

Probleme bei der Konversion identifizieren

Gruppieren Sie Produkte anhand einer dreistufigen Wertung:

  1. Welche Produkte haben Verfügbarkeitsprobleme (Out Of Stock, OOS)? (z. B. OOS-Vorfälle oder verlorenes Einkaufswagen-Feld (Buy Box) an Drittanbieter bei Amazon). Produktinhalte helfen Ihnen hier nicht weiter.
  2. Welche Produkte haben nicht ausreichend Kundenaufkommen (Datenverkehr alias Traffic)? (z. B. nicht ausreichende Sichtbarkeit sowie fehlende Klicks aus der Suche). Produktinhalte haben einen gewissen Einfluss auf das Kundenaufkommen. Überzeugende Produkttitel und Hautbilder könnten Amazon Kunden dabei helfen, einen Artikel aus einer vollgepackten Suchergebnissite (Search Engine Results Page, SERP) auszuwählen. Dennoch, der Produktinhalt ist nicht der Hauptgrund für das Kundenaufkommen. Die Auswürfe auf den Amazon SERP sind hingegen sehr wohl eine Quelle von Kundenaufkommen.
  3. Und schließlich, welche Produkte haben Probleme mit der Konversion? Diese Produkte haben ein gutes Kundenaufkommen und gute Quoten beim Lagerbestand, gleichwohl fahren sie keine optimalen Umsätze ein. Diese Produkte könnten Sie am besten durch (a) die strategische Optimierung von Produktinhalten, (b) die Steigerung der Anzahl der Sternebewertungen sowie die Nachverfolgung negativer Rezensionen unterstützen.

Jetzt haben Sie jene Produkte ermittelt, die Sie mit Verbesserungen der Produktinhalte strategisch ansprechen könnten. Folglich könnten Sie mit Ihren nächsten Schritten eine Initialzündung für Konversionen in Gang setzen.

2. Produktinhalte vergleichen

Was machen die Bestseller und Mitbewerber in Ihrer(n) Kategorie(n)?

Sie haben entsprechend Produkte identifiziert, die möglicherweise Hilfe bei den Produktinhalten benötigen, um Konversionen zu steigern. Folglich müssten Sie nun ein grundlegendes Verständnis der Erwartungen an Produktinhalte in Ihrer Kategorie entwickeln. Sie könnten sich bspw. folgende Fragen stellen: Was machen die Bestseller? Wie präsentieren sich Ihre Wettbewerber?

Für diese Fragen gibt es zwei einfache Gründe:

  • Erstens: Kategorien unterscheiden sich wesentlich. Entsprechend erfordern Müsliriegel und Wasserhähne ein ausgeprägtes Maß an Kundenrecherche und -engagement. Ein Produkt könnte bei der Konversion mit weniger als 5 Produktbildern und ohne Video in der Kategorie Wasserhähne ernsthaft ins Hintertreffen geraten. Folglich läge der Fall bei Müsliriegeln wohl ganz anders. Gleichwohl könnten Sie mitunter überrascht sein, wie erstklassig die Produktinhalte unter den Bestsellern aller Kategorien auf Amazon sind.
  • Zweitens: Sie möchten die Marken zumindest imitieren, die besser abschneiden als Sie. Diese Bezugspunkte könnten als Diagnose dienen, um Sie dabei zu unterstützen, die Verkaufsleistung anderer Marken zu verstehen.

CfDH überwacht täglich die Bestseller auf Amazon und präsentiert grundlegende Bewertungen in kostenlosen, zusammengefassenden Berichten und detaillierte Evaluationen für jeden einzelnen Mandanten.

3. Fokusierung konversionsschwacher Produktinhalte

Produktinhalte A+-Inhalt, Video und Bilder hinzufügen

An diesem Punkt haben Sie Produkte identifiziert, die Probleme mit der Konversion haben. Gleichzeitig verstehen Sie, wie erfolgreiche Marken Produkte präsentieren.

Nehmen Sie jetzt die erforderlichen Änderungen vor, um die Konversionen Ihrer Produkte zu steigern. Zusätzlich zu den Kategorie Vergleichsparametern haben wir Faktoren bei den Produktinhalten analysiert, die die Konversion steigern (und letztendlich den Umsatz antreiben).

  1. Beginnen Sie mit A+-Inhalten auf Amazon und erweiterten Inhaltsbereichen bei anderen E-Commerce Plattformen. Weshalb ist das so? Produkte im unteren 25 %-Bereich bei Konversionen verzeichnen i. d. R. einen Anstieg des Konversions-Perzentils um 25 %, nachdem sie A+-Inhalt auf Amazon hinzugefügt hatten. (Verglichen mit allen anderen Produkten, bei denen im Durchschnitt kein Anstieg des Konversions-Perzentils verzeichnet wurde, nachdem A+-Inhalt verfügbar war.) Wenn ein Produkt bereits hohe Konversionen erzielt, können Sie A+-Inhalt aus Gründen des Markenwerts hinzufügen, aber nicht, um Ihre Konversionen zu steigern.
  2. Versuchen Sie als Nächstes Videos. Produkte, die im untern 25 %-Perzentil konvertierten, sahen entsprechend unseren Daten eine Steigerung des Konversions-Perzentils um 12 %, nachdem ein Video auf Amazon hinzugefügt wurde. (Andere Produkte in höheren Konversionsperzentilen verzeichneten Steigerungen der Konversion von lediglich 1 bis 2 Prozent.)
  3. Schließlich fügen Sie weitere Bilder hinzu. Unsere Analysen auf Amazon zeigen, dass Sie eine Steigerung des Konversions-Perzentils um 10 % erzielen könnten, indem Sie einfach von einem auf drei Bilder wechseln.

4. Ergebnisse messen

Neue Informationen beeinflussen zukünftige Taktiken

Sie haben Ihre Änderungen vorgenommen. Überwachen Sie jetzt die Auswirkungen auf die Konversionen und letztendlich auf den Umsatz. Hat es funktioniert? Wie hoch war der ROI?

Zum Beispiel hat ein CfDH-Mandant, ein globales CPG-Unternehmen, seine Produktinhalte auf Amazon aggressiv verbessert. Der Mandant verstärkte seine Produkte mit A+-Inhalt von 35 % auf 47 %, verdoppelte fast die Anzahl der Produkte mit Video (von 28 % auf 45 %) und fügte durchschnittlich ein weiteres Bild pro Produkt hinzu.

Und das Ergebnis? Der Mandant steigerte den Umsatz mit diesen Artikeln 64 % schneller als die Kategorie.

Zum Schluss

Produktinhalte auf Amazon kinderleicht verbessern

Versuchen Sie es. Im Grunde ist es ganz einfach. Optimieren Sie Ihre Bemühungen, indem Sie sich aggressiv auf Produkte mit Problemen bei der Konversion konzentrieren. Abhängig von der Dynamik in Ihrer Kategorie, verbessern Sie strategisch Produktinhalte und messen Sie die Resultate. Verwenden Sie diese Ergebnisse, um die weitere Entwicklung Ihrer Strategie zu planen.

Kontaktieren Sie uns, um mit der Verbesserung Ihrer Produktinhalte auf Amazon zu beginnen, einschließlich einer kostenfreien individuellen Bewertung Ihrer gegenwärtigen Leistung.

Wie verbessern Sie die Produktinhalte Ihrer Artikel auf Amazon?

Seit 2014 trägt das Centrum für Digitales Handeln (CfDH) mit seinem Gründer Alexander Dominguez dazu bei, das Geschäft von Unternehmen im digitalen Umfeld einfacher zu gestalten.

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