Wenn Sie Zweifel hatten, ob ein hohes Ranking in den Suchergebnissen auf Amazon wichtig ist, lesen Sie einfach die neuesten Einblicke von CfDH. Produkte, die von Seite 2 der Suchergebnisse auf Seite 1 (organisch) wechseln, steigern den Umsatz um 37 Prozent. Genauer sehen Produkte, die von Seite 2 zu den Top 5 der Suchergebnisse wechseln, im Durchschnitt eine Verdopplung des Umsatzes. Aber wie sollte Ihre Marke die Suchleistung messen? Was sind die gängigsten Messwerte, die Ihre Marke verfolgen sollte?
Um dieses Thema zu beleuchten, untersuchte CfDH über 30 Marken in einschlägigen Kategorien wie etwa Küche, Haushalt & Wohnen, Computer & Zubehör, Drogerie & Körperpflege oder Baumarkt.
Die meisten berücksichtigten Marken gehören zu den größten online verkauften Marken in ihren Kategorien. Wir konzentrierten uns auf Messwerte, die in Berichten zum digitalen Warenregal Anwendung finden.
Wie Sie die Suchleistung steigern könnten
1 Sekt oder Selters
Marken verzeichnen in der Regel die höchsten Umsatzsteigerungen in den Top 5 und Top 10 der organischen Bereiche. Für die Mehrheit der Marken, die sich hauptsächlich auf die Messung des Anteils auf Seite 1 konzentrieren, könnte dies schon eine Herausforderung darstellen.
Zum einen entwickelt sich Amazon und somit die Suche permanent weiter. Zum anderen ist es schon eine gewaltige Aufgabe, überhaupt auf Seite 1 zu gelangen. Denn weil sowohl der E-Commerce im Allgemeinen als auch Amazon im Speziellen weiterwachsen werden, verstärkt sich auch im Jahr 2025 der Fokus auf diese wichtigen Schaufensterplätze.
2 Suchleistung: Worauf kommt es an?
Sollen wir bezahlte und organische Suche zusammen messen?
Sollen wir sie trennen?
Was ist mit Drittanbietern (3P)?
So oder so ähnlich lauten die Fragen, mit denen Ihre Marke vermutlich bisweilen ringt. Unsere Vorschläge bieten hier einige Anhaltspunkte.
- Messen Sie Ihre Suchleistung mithilfe von organischer und bezahlter Suchmaschinenplatzierung zusammen, anstatt sie voneinander zu trennen.
- Messen Sie nur organisch, wenn nicht anders möglich, etwa in Kategorien mit beschränkten Möglichkeiten für Werbung.
Entscheiden Sie sich, wie Sie 3P-Angebote behandeln wollen. Verkaufen Sie sowohl Erstanbieter (1P) als auch 3P wollen Sie vermutlich eine ganzheitliche Sichtweise.
Möglicherweise wollen Sie 3P im Auge behalten, die Huckepack auf dem guten Namen Ihrer Marke sitzen.
3 Suchleistung: Bezahlte oder Eigene Medien?
Amazon ermöglicht es Marken, Suchergebnisse und Produkte mit Sponsored Brands- und Sponsored Products-Kampagnen zu bewerben.
Diese Anzeigen erscheinen in der Regel, neben anderen, an diversen Stellen innerhalb der Suchergebnisse. Die Kombination aus bezahlten Suchplatzierungen stellt die gesamte Regalfläche auf Seite 1 dar, die Ihre Marke für einen bestimmten Satz an Suchbegriff-Ergebnissen belegen kann.
Prüfen Sie Ihren Messwert Impression Share oberste Suchergebnisse (Top-of-search impression share), um die Suchleistung Ihrer Sponsored Brands- und Sponsored Products-Kampagnen auf Seite 1 zu bewerten.
Folglich könnten Sie mit dem Messwert Impression Share oberste Suchergebnisse die Suchleistung Ihrer Marke hinsichtlich des Anteils an Kundenkontakten auf Seite 1 bewerten.
Demnach könnte Ihre Marke die Präsenz im digitalen Warenregal auf Seite 1 messen. Aktiv besetzen könnten Sie diese Regalfläche, indem Sie gesponserte Anzeigen und organische Spots miteinander kombinieren.
4 Kennen Sie Ihre Suchbegriffe?
Die Suchleistung einer Marke wird in Bezug auf einen bestimmten Suchbegriff definiert, den ein Amazon-Kunde in das Suchfeld eingibt, um Produkte zu finden.
Suchbegriffe könnten folglich als das digitale Äquivalent zu einem traditionellen Warenregal verstanden werden. Hier will Ihre Marke immer die beste Platzierung dort haben, wo das Kundenaufkommen am höchsten ist.
Investieren Sie in das Verständnis, welche Suchbegriffe für Ihre Marke die höchsten Suchvolumina haben und folglich die beste Suchleistung aufweisen könnten.
Vermeiden Sie, mit einem Set an Suchbegriffen zu starten, von dem Sie lediglich annehmen, dass die Suchleistung hoch ist.
Setzen Sie Ihre Ziele für die Suchleistung basierend auf einem einzigartigen Set von Suchbegriffen gemäß dem Verständnis des Suchvolumens auf dem Amazon Marketplace.
5 Mitbewerber im Blick haben
Wenn Sie langfristig die Suchleistung Ihrer Marke steigern wollen, sollten Sie neben Ihren eigenen Produkten auch die Suchleistung Ihrer Mitbewerber verfolgen.
Auf welche Weise Sie Ihre Mitbewerber definieren, könnte unterschiedlich sein. Als Startpunkt könnten Sie mit Seite 1 als Grenzwert beginnen, um zu bestimmen, welche Produkte Sie besonders beachten sollten.
Für Ihre Marke könnte es interessant sein, Mitbewerber zu verfolgen. Denn letztendlich korreliert der Anteil an Suchanfragen eindeutig mit der Steigerung des Umsatzes.
Mit anderen Worten, könnte man sagen, dass die Suchleistung ein führender Indikator für das Wachstum des Marktanteils ist. Sie könnten also erwarten, dass Ihr bzw. Ihre Mitbewerber daran interessiert sind, die Suchleistung Ihrer Marke zu messen.
Gleichwohl bietet Amazon derzeit wenig Möglichkeiten, Mitbewerber direkt zu verfolgen.
Erkenntnisse zur Suchleistung umsetzen
Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, um die Suchleistung im digitalen Warenregal zu messen. Tatsächlich steht und fällt alles mit Ihrer Reife und Fähigkeit, auf die verfügbaren Daten zu reagieren.
Einsteiger
Sofern Sie noch nicht die Suchleistung messen, beginnen Sie einfach damit, Ihren organischen und bezahlten Anteil an Seite 1 zu messen.
Machen Sie Ihre Hausaufgaben, um zu verstehen, welche Suchbegriffe für Amazon am wichtigsten sind.
Konzentrieren Sie sich darauf, wo Sie wachsen können. Wägen Sie Ihren Anteil an Seite 1 für häufig verwendete Suchbegriffe anders ab als für solche mit geringerem Suchvolumen.
Richten Sie schließlich Benachrichtigungen ein, um zu erfahren, wann Prioritätsprodukte hinter Seite 1 zurückfallen, da diese Vorfälle die Verkaufsleistung dramatisch beeinträchtigen.
Anfänger
Nachdem Sie damit begonnen haben, den Anteil Ihrer Marke auf Seite 1 für Prioritätsprodukte zu erhöhen, können Sie den Einsatz steigern, um sich auf die Top 10 (oder sogar Top 5) zu konzentrieren.
Viele Marken, mit denen wir zusammenarbeiten, klassifizieren ihr Produktportfolio in drei Kategorien (A, B und C) und setzen sich dementsprechend Ziele.
Das Ziel für A-Produkte ist es beispielsweise, sie in die Top 5 zu bringen. Dagegen sollten B-Produkte auf die Top 10 und C-Produkte auf Seite 1 abzielen.
Beginnen Sie in diesem Stadium mit der Suche nach Mitbewerbern, damit Sie die Budgets angemessen anpassen und neue Produkte berücksichtigen können, die die gewünschten Suchbegriffe erhalten.
Achten Sie darauf, Eigenmarken in Ihre Mitbewerberliste aufzunehmen, zumal die aktuelle Lage das Trade-Down-Verhalten auch in Ihrer Kategorie erhöhen könnte.
Fortgeschritten
Sobald Sie die Suche beherrschen und stetige Fortschritte dabei machen, Produkte auf Seite 1 und in die Top 10 zu bringen, sollten Sie das Tracking von Anzeigen einbeziehen und damit beginnen, Ihren Gesamtanteil an Seite 1 zu messen.
Sie zahlen viel für Anzeigen, also stellen Sie in erster Linie sicher, dass Amazon sie wie geplant präsentiert. Gehen Sie diesen Weg jedoch nur, wenn Ihr Unternehmen darauf eingestellt ist, nach diesen Messwerten zu handeln.
Zum Schluss

Das klingt für Sie alles viel zu umständlich und kompliziert? Ja, das kann es mitunter auch sein. Leider nimmt die Komplexität im weiteren Verlauf auch eher zu als ab.
Daher sichern Sie sich noch heute Ihre Unterstützung durch CfDH, damit Sie die Suchleistung Ihrer Marke auf eine neue Ebene heben sowie Umsatz und Profitabilität auf Amazon nachhaltig und langfristig steigern können.
Was ist Ihr Tipp, wenn Sie die Suchleistung Ihrer Marke steigern wollen?
